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29.3.2010 von Bremmo.
Bereits ab Oktober 2010 soll der Zivil- und Wehrdienst von 9 auf 6 Monate verkürzt werden. Zum einen eine erfreuliche Nachricht für all jene, die den Dienst als Belastung für ihre Biographie sehen.
Zum anderen aber eine Katastrophe für die Sozialen Dienste, die so sehr auf die Zivildienstleistenden angewiesen sind!
Im Moment sieht es so aus, dass zumindest der Zivildienst um bis zu 6 Monate verlängert werden kann - bei gleicher Bezahlung. Es bleibt zu hoffen, dass viele Zivis dieses Angebot nutzen werden.
Dennoch stellt sich bei all dem die Frage: Zu was ist eigentlich der Wehrdienst noch gut? Die Grundausbildung wird um einen weiteren Monat verkürzt auf nunmehr 2 Monate. Reicht das wirklich für die komplexe außenpolitischen Situation mit der die Bundeswehr zu kämpfen hat? Reicht das aus im “Ernstfall” genügend einsatzfähige Soldaten aufzustellen.
Meines Erachtens muss die Wehrpflicht abgeschafft werden, für viele junge Männer ist dieser Zwangsdienst ein Einschnitt in ihre freie Lebensgestaltung.
Vielmehr sollte eine Berufsarmee eingeführt werden, mit einer ordentlichen Ausbildung, wie in anderen Berufen auch!
Anstatt des Zivildienstes sollte das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), bzw. deren angrenzende Angebote (kulturelles Jahr, ökologisches Jahr) gefördert, attraktiver gestaltet und besser bezahlt werden.
Dies zeigt, dass wir im Sozialstaat sowohl die Jugend als auch den Sozialmarkt stärken und unterstützen wollen!
Geschrieben in KDV, Politik, Neuigkeiten | 1 Kommentar »
20.6.2008 von Bremmo.
Ja es gibt jetzt auch wieder ein Gästebuch. Welcher der tausenden Besucher täglich wird der erste sein und somit in die Annalen von Bremmos Homepage eingehen?
Ich bin gespannt
Geschrieben in Neuigkeiten | 2 Kommentare »
18.6.2008 von Bremmo.
Fachkräftemangel, gewalttätige Jugendliche, überforderte Lehrer und Schulen und ein großer Teil der Kinder Deutschlands, die unter der Armutsgrenze leben. Wie kann ein Sozialstaat darauf reagieren?
Nun denkt man sich… da muss sich eben mehr gekümmert werden und geeignete Angebote geschaffen werden…..
Aber Pustekuchen… nachdem wir ja in der Jugendarbeit bereits wussten und dagegen kämpften, dass massive Kürzungen (bis zu 1/3 des Etats) geschultert werden mussten, ist es nun auch in der Jugendhilfe amtlich.
Massiver Stellenabbau in den letzten Jahren bringt Jugendliche und Kinder in prekären Lebensverhältnissen in immer schwierigere Situationen, die sie von sich aus nicht bewältigen können. Seit 2001 ist ein Rückgang von über 30% in der Jugendhilfe zu beobachten.
Geschrieben in Politik, Soziale Arbeit, Neuigkeiten | 3 Kommentare »